Hoch über... Spanien

Der neue Tag beginnt in Barcelona für uns wie die letzten auch: mit einem Frühstück im Zafra, einem gemütlichen Lokal gegenüber von unserem Hotel.

Dann machen wir uns auf den Weg zur Metro, denn unser Ziel - der Montjuïc - liegt außerhalb unserer Laufreichweite. Mit dem T-10 (Zehnerkarte) kommen wir ohne Probleme durch die Schranken zum Gleis. Ein bisschen erinnert mich das System an die Londoner Subways. Die rote Linie 2 Richtung Paral.lel ist schnell gefunden. In Paral.lel steigen wir um in die Standseilbahn Funicular de Montjuïc, die auch noch zum ÖPNV hier gehört. Unsere nächste Station ist schon das Castell de Montjuïc. Dort kommen wir aber nur mit der Telefèric - der Seilbahn - hin.

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Schon auf der Fahrt nach oben ist die Aussicht toll. Die Baustelle der Sagrada Família, die wir gestern besucht haben, und der Torre Agbar sind deutlich im sonst recht einheitlichen Stadtbild zu erkennen.

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Oben angekommen begrüßt uns strahlenster Sonnenschein. Ein bisschen traurig werde ich da beim Gedanken ans trübe Deutschland. Vielleicht kann ich nächste Woche ja mein HomeOffice nach Spanien verlegen? Vom Schloss aus hat man eine tolle Aussicht auf den Hafen, das Meer und Barcelona selbst.

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Bergab gehen wir zu Fuß und legen in den Jardins de Mossèn Cinto Verdaguer eine kurze Pause ein.

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Unser Weg führt uns weiter vorbei am Palau Nacional, welches das Museu d'Art de Catalunya beherbergt.

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Niko hat sich aus unserem Reiseführer das Poble Espanyol, das "spanische Dorf" ausgesucht. Dieses wurde für die Weltausstellung 1929 erbaut und besteht aus über hundert Häusern, die in Art eines spanischen Dorfes angelegt, die Architekturstile (fast) aller spanischen Regionen darstellt. Der Audio-Guide führt uns mit 30 Stationen durch das wohl ~40.000 m² große Dorf und wir erfahren neben architektonischen Informationen, z.B. den islamischen Einfluss, auch einiges über Spanien.

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Es gab wohl mal eine Steuer auf jedes Fenster in einem Haus, sodass man Fenster aus Dekorationszwecken nur aufmalte und nicht einbaute. Die Häuser des Poble Espanyol sind, bis auf wenige Ausnahmen, die zur Weltausstellung als Hotels dienten, nicht bewohnbar. Allerdings ist in fast jedem Erdgeschoss ein Geschäft, Handwerksladen oder Restaurant.

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Als wir das Poble verlassen, dämmert es schon wieder. Vom Plaça d'Espanya fahren wir mit der Metro wieder in die Stadt, um zum Abschluss noch Paella zu essen. ;)

Morgen Vormittag werden wir wahrscheinlich noch einen kurzen Spaziergang zum Stadtpark unternehmen, bevor wir zum Flughafen fahren und nach Hause fliegen.