Geburtstags-Claptrap

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Happy Birthday, Ferris!

Gestern hatte mein Lieblings-Borderlands-CoOp-Hunter Geburtstag und passend dazu gab es eine Kleinigkeit...

Claptrap-CollageDer kleine Claptrap, den ich aus Bügelperlen gelegt habe, wurde (nach dem Bügeln) mehrlagig eingepackt und zu jeder Schicht gab es passend ein Zitat von Mordecai. ;)

I'd like to stop, then. OK?

Nothing's ever simple any more. I'm constantly trying to work it out. Who to love or hate, who to trust. It's just like the more I know, the more confused I get. Well, I believe that's called growing up. I'd like to stop, then. OK? I know the feeling. Does it ever get easy? You mean life? Yeah. Does it get easy? What do you want me to say? Lie to me. Yes, it's terribly simple. The good guys are always stalwart and true. The bad guys are easily distinguished by their pointy horns or black hats. And we always defeat them and save the day. No one ever dies and everybody lives happily ever after.

Liar.

Buffy & Giles, S02E07 - "Lie to me"

Adéu Barcelona.

Und schon ist Freitag. Drei,5 Tage haben wir nun in Barcelona verbracht, sind etwas fußlahm, aber auch erholt. :)

Vor der Heimreise haben wir noch ein bisschen Zeit und uns gestern schon den Arc de Triomf und den Parc de la Ciutadella als Ziel für unseren letzten Spaziergang ausgesucht.

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Auch heute ist wieder richtig gutes Wetter, Sonne und 25°C. Am Platz vor dem Triumphbogen ist noch eine bicing-Station.

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Diese findet man fast überall in Barcelona und bieten die Möglichkeit sich schnell und vermutlich relativ günstig ein Fahrrad auszuleihen. Das Angebot gilt leider nur für Barcelonier. Doch ganz davon abgesehen, würde ich mich vermutlich eh eher nicht mit dem Rad in den Stadtverkehr trauen. Den habe ich während der letzten Tage zunehmend als extrem, aufdringlich und anstrengend empfunden. Es sind neben den ganzen Touribussen, schwarz-gelben Taxen, die an jeder Stelle einfach mal so anhalten, um Leute einzuladen, und Autos auch unglaublich viele Mopeds und Motorräder unterwegs. Verkehrsregeln scheinen hier auch eher optional zu sein. Trotzdem fließt der Verkehr erstaunlich reibungslos, ohne viel Gehupe oder Gemecker.

Der Allee folgen wir dann bis zum Stadtpark, an dessen Stelle früher mal eine Zitadelle stand. Die wurde allerdings irgendwann abgerissen, da sie ein Gefängnis beinhaltete und u.A. ein Symbol für die Unterdrückung der barcelonischen Bevölkerung war. Der Name, Parc de la Ciutadella, erinnert noch daran. Im Stadtpark befindet sich neben einem kleinen See noch la Cascada, ein monumentaler Springbrunnen.

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Hier drehen wir dann wieder um, holen unseren Koffer aus dem Hotel und fahren mit der R2 Nord, einer Art Regionalbahn, mit der wir auch angekommen sind, zum Aeroport. Die Strecke, ungefähr eine halbe Stunde Fahrt, kann man übrigens auch noch mit dem T-10 fahren. Das hatten wir uns ja bei unserer Ankunft am Montag für 9,80€ gekauft und sind damit während der Woche auch in Barcelona gefahren. Das macht knapp 1€ pro Fahrt und Person. (Nicht zu vergleichen mit deutschen Verhältnissen!)

Der Rückflug ist angenehm unaufgeregt, die Boardcrew ist furchtbar nett und es gibt Kuchen. ;)

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Zurück in Frankfurt begrüßt uns leider gleich ungemütliches Regenwetter.

Die Woche in Barcelona war wirklich schön, urlaubsmäßig entspannend, aber auch ein bisschen anstrengend. Wir haben zumindest eine ganze Menge gesehen und erlebt. Leider können wir ja beide kein Spanisch, was uns dann davon abhielt mal etwas abseits der Touristengegenden essen zu gehen. Vielleicht beim nächsten Mal.

Hoch über... Spanien

Der neue Tag beginnt in Barcelona für uns wie die letzten auch: mit einem Frühstück im Zafra, einem gemütlichen Lokal gegenüber von unserem Hotel.

Dann machen wir uns auf den Weg zur Metro, denn unser Ziel - der Montjuïc - liegt außerhalb unserer Laufreichweite. Mit dem T-10 (Zehnerkarte) kommen wir ohne Probleme durch die Schranken zum Gleis. Ein bisschen erinnert mich das System an die Londoner Subways. Die rote Linie 2 Richtung Paral.lel ist schnell gefunden. In Paral.lel steigen wir um in die Standseilbahn Funicular de Montjuïc, die auch noch zum ÖPNV hier gehört. Unsere nächste Station ist schon das Castell de Montjuïc. Dort kommen wir aber nur mit der Telefèric - der Seilbahn - hin.

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Schon auf der Fahrt nach oben ist die Aussicht toll. Die Baustelle der Sagrada Família, die wir gestern besucht haben, und der Torre Agbar sind deutlich im sonst recht einheitlichen Stadtbild zu erkennen.

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Oben angekommen begrüßt uns strahlenster Sonnenschein. Ein bisschen traurig werde ich da beim Gedanken ans trübe Deutschland. Vielleicht kann ich nächste Woche ja mein HomeOffice nach Spanien verlegen? Vom Schloss aus hat man eine tolle Aussicht auf den Hafen, das Meer und Barcelona selbst.

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Bergab gehen wir zu Fuß und legen in den Jardins de Mossèn Cinto Verdaguer eine kurze Pause ein.

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Unser Weg führt uns weiter vorbei am Palau Nacional, welches das Museu d'Art de Catalunya beherbergt.

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Niko hat sich aus unserem Reiseführer das Poble Espanyol, das "spanische Dorf" ausgesucht. Dieses wurde für die Weltausstellung 1929 erbaut und besteht aus über hundert Häusern, die in Art eines spanischen Dorfes angelegt, die Architekturstile (fast) aller spanischen Regionen darstellt. Der Audio-Guide führt uns mit 30 Stationen durch das wohl ~40.000 m² große Dorf und wir erfahren neben architektonischen Informationen, z.B. den islamischen Einfluss, auch einiges über Spanien.

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Es gab wohl mal eine Steuer auf jedes Fenster in einem Haus, sodass man Fenster aus Dekorationszwecken nur aufmalte und nicht einbaute. Die Häuser des Poble Espanyol sind, bis auf wenige Ausnahmen, die zur Weltausstellung als Hotels dienten, nicht bewohnbar. Allerdings ist in fast jedem Erdgeschoss ein Geschäft, Handwerksladen oder Restaurant.

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Als wir das Poble verlassen, dämmert es schon wieder. Vom Plaça d'Espanya fahren wir mit der Metro wieder in die Stadt, um zum Abschluss noch Paella zu essen. ;)

Morgen Vormittag werden wir wahrscheinlich noch einen kurzen Spaziergang zum Stadtpark unternehmen, bevor wir zum Flughafen fahren und nach Hause fliegen.

Auf den Spuren von Gaudí

Nachdem wir gestern die Altstadt ausgiebig erkundet haben, sollte es heute in die Neustadt gehen. Das Viertel Eixample ist sehr von der Modernisme geprägt, was in etwa dem spanischen Jugendstil entspricht.

Doch nach dem Frühstück haben wir uns erst auf den Weg in den nord-östlichen Teil des Viertels gemacht: zur berühmten Sagrada Família. Dort haben sich leider auch schon die Touristen gestapelt und wir mussten eine Weile anstehen. An der Kasse angekommen haben wir uns also den Eintritt in die Basilika und einen Audio-Guide erkauft. Die Türme sind heute wegen "schlechten Wetterbedingungen" nicht zu besichtigen. Da uns vom blauen Himmel die Sonne anlacht (26°C sind vorhergesagt) vermuten wir, das es am Wind liegen könnte. Ausgestattet mit einem deutschsprachigen Audio-Guide beginnen wir unsere Tour an der Passionsfassade, die das Sterben Christus' darstellt. Die kantigen Skulpturen finde ich sehr ansprechend, die typischen schwülstigen Darstellungen finden sich erst auf der anderen Seite an der Weihnachtsfassade. In der Basilika selbst ist die Atmosphäre - trotz der vielen Touristen und der Tatsache, dass es eben eine Kirche ist - angenehm. Durch die Buntglasfenster fällt angenehmes Licht und das weiße Baumaterial erdrückt einen nicht. Gaudí hat die Architektur des Gebäudes stark an natürliche Formen angepasst. So "verzweigen" sich die Säulen nach oben und enden in Palmblätter-artigen Deckenkonstrukten. Alles ist sehr gut durchdacht.

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Im angeschlossenen Museum sind noch viele Skizzen und Modelle, teilweise von Gaudí selbst, ausgestellt. Die Sagrada Família ist übrigens eigentlich eine riesige Baustelle. Denn es fehlen noch fünf Türme und einige Fassaden. Optimisten hoffen, dass der Bau zu Gaudís 100sten Todestag in 2026 fertiggestellt wird. Die Sagrada Família bietet dann circa 9000 Leuten Platz im Gottesdienst. Im Souvenirladen erstehen wir dann auch unsere ersten Mitbringsel: ich habe ein Puzzle mit einer Collage aus Gaudís Werken in Barcelona entdeckt und zwei außergewöhnliche - nämlich dreieckige - Espressotassen gehören nun uns. :)

Im kleinen Park nebenan machen wir eine Pause und dann übernimmt Niko die Reiseleitung durch das "Goldene Quadrat". Die Neustadt ist nämlich von Stadtplanern mit quadratischen Wohnblocks angelegt. (Ein bisschen wie in Mannheim.) Die meist ziemlich schmalen Geschäfte reichen dadurch sehr weit nach hinten. Wir laufen also quer durch die Straßen und entdecken viele Häuser verschiedener Architekten der Modernisme.

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Wie die ganzen Casas heißen weiß ich leider nicht mehr, aber ich bin sehr beeindruckt und beneide die Barcelonier ein bisschen um die schönen Jugendstilfassaden. Die Casa Terrades (im Bild links oben) hat einen dreieckigen Grundriss und auf jeder Ecke ein Türmchen. Das Haus besteht eigentlich aus dreien, welche wohl drei Schwestern gehörten. Versteckt in einem Innenhof, den man durch einen kleinen Tunnel erreicht, finden wir außerdem einen Wasserturm. Davor ist ein schöner Platz mit Bänken und viel Schatten durch die dort gepflanzten Bäume, auf dem man bestimmt auch schön seine Mittagspause verbringen kann. Zwar gibt es in Barcelona nicht sehr viele Parks, aber überall stehen Bäume, durch die es sich leider auch schlecht fotografieren lässt. ;)

Am Schluss der Tour landen wir mal wieder am Plaça de Catalunya und steigen hier in den Bus, der uns in das Viertel Gracía bringt. Dort wollen wir zum Parc Güell, der ebenfalls von Gaudí gestaltet wurde. Leider ist ein Großteil des Parks inzwischen nur noch mit Eintritt zu erreichen, der uns mit 8€ etwas teuer erscheint.

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Nach einem kurzen Spaziergang durch den noch freien Teil machen wir uns zu Fuß auf den Weg zurück. Hier bekommen wir auch mal einen Eindruck von den weniger touristischen Gegenden. Die Straßen sind teilweise so eng, dass sie mehr an Gassen erinnern und es ist klar, warum so viele Mopeds unterwegs sind.

Inzwischen ist es schon wieder dunkel geworden und wir sind vom zweiten langen Tag auf den Beinen ziemlich erledigt. Zum Abendessen kehren wir wieder in eine Tapas-Bar ein, diesmal allerdings die baskische Variante: Pintxos. Dazu gibt es Sidra, spanischen Apfelwein. Hätte ich heute doch nur mein Geripptes-Shirt angezogen. :D

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Zum Nachtisch gibt es heute eine kleine Variation, u.a. mit Schokolade, Limettensorbet+gelierter Gin sowie einer Art Blätterteiggebäck.

Auf dem Heimweg gibt es einen kurzen Halt im Supermarkt damit Niko sich weiter durch das hiesige Bier probieren kann. Deutsches Bier scheint hier übrigens sehr beliebt zu sein. In vielen Bars gibt es Bitburger und Hefeweizen.

Zurück im Hotel machen wir es uns wieder im "Wohnzimmer" gemütlich, füllen das Reisetagebuch mit unseren Eindrücken und schreiben Postkarten.

Niko schläft neben mir inzwischen schon und ich werde auch gleich das Licht ausmachen. Morgen wollen wir das Castell de Montjuïc besichtigen.

¡Hola Barcino!

Nachdem wir gestern Abend schon ein bisschen über die Passeig de Gracia und die Ramblers flaniert sind, haben wir uns für heute das Barri Gòtic, die gotische Altstadt Barcelonas, ausgesucht. Unsere erste Station war der Plaça Reial, der angeblich schönste Platz in Barcelona.

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Das ist übrigens die katalanische Flagge, vier rote Streifen auf gelbem Grund.

Unser Weg führt uns weiter durch die engen Gassen bis zur Eglésia de la Mercè, die Kirche der "Barmherzigen Muttergottes". Kirchen gibt es hier ja auch eine Menge. Unsere nächste Station ist dann nämlich auch schon die Catedral und das kleine Viertel darum.

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Sehr beeindruckend! Über den begrünten Kreuzgang, wo auch Enten schnattern, kommen wir dann auch noch ins Innere bevor die Kirche (zur Siesta) schließt. Wir gönnen uns nun erstmal eine kleine Pause in einem gemütlichen Café. Ich habe mir eine heiße Schokolade und einen Crumble de Poma, ein warmer Apfel-Crumble, ausgesucht.

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Der ist verdammt lecker, allerdings hätte wahrscheinlich auch die Schokolade allein gereicht. Die ist nämlich, anders als bei uns, sehr dickflüssig - mit Sahne uns einer Art Schokokeks dazu dann insgesamt doch sehr mächtig.

So gestärkt haben wir die Tour durch das Barri Gòtic abgeschlossen und uns dann westlich der Ramblas das Viertel El Raval angesehen. Dieses hat allgemein einen recht schlechten Ruf, als Rotlichtviertel und früher sehr vernachlässigter Stadtbereich. Doch inzwischen hat die Stadt einiges getan und zum Beispiel die neue Rambla del Raval ist ganz hübsch. Am Museu d'Art Contemporani de Barcelona, in der Nähe der Universität legen wir noch mal eine kleine Pause ein und schauen den Skateboardern beim Üben zu.

Auf der Avinguda de les Drassanes laufen wir nun in Richtung Hafen. Eigentlich wollten wir uns das Museu Marítim ansehen, doch die Dauerausstellung ist zur Zeit wegen Umbau geschlossen. Also geht es weiter zum Port Vell, dem alten Hafen.

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Über die Rambla de Mar, einer Fußgängerbrücke, kommen wir auf den Kai Moll d'Espanya und von dort weiter zum Museu d'Història de Catalunya. Als passendes Kulturprogramm erfahren wir also auf zwei Etagen einiges über die Geschichte Katalaniens. Das Museum ist sehr ansprechend gestaltet. Man kann sogar einiges selbst ausprobieren, z.B. per Hand Mehl mahlen oder ein Kettenhemd und Ritterausrüstung anheben. (Schwer!) Auf der zweiten Etage zur Neuzeit bin ich nach diesem Tag allerdings nicht mehr besonders aufnahmefähig. ;) Zum Abschluss begeben wir uns noch auf die Terrasse in der vierten Etage, von dort hat man nämlich einen tollen Ausblick auf den Hafen.

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Im Dunkeln machen wir uns auf den Rückweg.

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Und landen zum Abendessen schließlich in einer Tapas-Bar. Dort probieren wir uns ein bisschen durch die Karte, die Auswahl ist ja riesig. Es gibt mit Tomate eingeriebenes Baguette (wohl typisch katalanisch), Käsekroketten, Kartoffeln mit Allioli, gegrilltes Gemüse, Rührei mit Schinken und zum Nachtisch Crema Catalana mit Erdbeeren. :)

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Nun sitzen wir im Aufenthaltsraum unseres Hotels bei einem Glas Rioja und knabbern Pipas con sal - gesalzene Sonnenblumenkerne. Morgen wollen wir die "Neustadt" l'Eixample erkunden.

Barcelona.

BarcelonaWir sind dann erstmal weg.

 

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You know your life is good when it wouldn't make a thrilling tale.

Last of the Wilds - Trudi Canavan

Darknet

Das Bild ist übrigens von einem Swap. Das Bild ist übrigens von einem Swap.

Am Montagabend habe ich (endlich!) Freedom™ von Daniel Suarez ausgelesen. Für den Nachfolger von Daemon habe ich gefühlt eine Ewigkeit gebraucht. Was hauptsächlich daran lag, dass ich das Buch zwischendurch mehrere Wochen nicht zur Hand genommen hatte. So spannend Daemon war, umso anstrengender empfand ich Freedom. Am Anfang gab es noch ein paar gute und spannende Momente, doch dann... na ja. Natürlich gibt es Widerstand gegen das Darknet und natürlich sind es die Kapitalisten und Regierungen dieser Welt, die dagegen angehen. Gut gegen Böse, ob nun mit oder ohne vierte Dimension finde ich in solchen kriegerischen Ausprägungen uninteressant.

Das ändert trotzdem nichts daran, dass mich beide Bücher ungemein fasziniert haben. Gerade Daemon fand ich streckenweise gruselig. Gruselig in dem Sinne, dass die Technologie dafür existiert und der Daemon (aus dem ersten Teil), der sich mehr oder weniger "einfach so" in die Welt einhängt, prinzipiell möglich ist. Sehr spannend und interessant finde ich die "neue" Gesellschaft, die der Daemon verfolgt. Das wäre was. Und die HUDs sind ja auch nicht mehr Zukunftsmusik.

Ich finde die Bücher von Daniel Suarez auf jeden Fall empfehlenswert. Wer gern Thriller liest und etwas Technik-affin ist, liegt damit nicht falsch. Nach diesen beiden Tech-Thrillern werde ich nicht direkt Suarez' neuestes Buch "Kill Decision" lesen. Es spielt zwar wohl im "Daemon-Universum", ist aber kein Nachfolger. Ich wollte nun erstmal wieder zurück in die Fantasy und habe mir gestern dann die "Age of Five"-Trilogie von Trudi Canavan ausgesucht. Ich bin gespannt. :)

BikeNight 2013

Vor ein paar Wochen, am 31. August, fand die dritte Frankfurter BikeNight statt. Eine vom ADFC Frankfurt organisierte Demonstration zum Thema "Mehr Platz für Radler".

Gegen halb acht haben wir uns nach einem mächtigen Regenschauer auf den Weg nach Frankfurt gemacht. Mit dem Rad in der S-Bahn hat alles super geklappt. Die Fahrradstellplätze werden neuerdings auch von S-Bahn- oder DB-Sicherheit-Mitarbeitern für Radler geräumt, falls diese besetzt sind.

Um 20:30 Uhr ging es dann auf dem Römerberg los. Schon vorher haben sich Unmengen an Radfahrern gesammelt, es gab viel Musik "zu Rad" und auch unterwegs immer mal wieder Klingelkonzerte.

BikeNight 2013

Am Main entlang startete die ca. 20 km lange Fahrt durch Frankfurt. Extra für die rund 3000 Radler abgesperrt wurde die Strecke und blockierte teilweise Straßen- und U-Bahnen sowie den normalen Autoverkehr.

Zwischendurch war das Vorankommen leider immer mal wieder etwas mühselig, da es teilweise durch einspurige oder durch Baustellen und Parkplätze verengte Straßen ging. Den Großteil der Rundfahrt konnte man aber bei gemütlichem Tempo zurücklegen. Für Niko mit seinem Rennrad war natürlich alles zu langsam. ;) Allerdings ging es nach einer Kundgebung, von der man leider im mittleren und hinteren Pulk nicht viel mitbekam, auf die Autobahn. Hui, das war ein Spaß! :D

Hier seht ihr mal die Route, die wir gefahren sind. Genauer gibt's das auf Nikos Runkeeper-Aufzeichnung.

BikeNight 2013: Route

Sehr beeindruckend war immer wieder der Blick nach vorn (oder nach hinten) auf die vielen Radler und Fahrradlampen. Schön das. :) Auch der Ausblick, vor allem von der Autobahn aus, war im Abendrot teilweise ganz phänomenal. An vielen Stellen in der Stadt standen die Leute und haben teilweise verwundert und erstaunt beobachtet wie Unmengen an Radfahrern vorbeizogen. An der Hauptwache war die rund zwei Stunden lange Fahrt dann auch zu Ende und ich um eine Erfahrung reicher. :)

Einen Artikel und mehr Bilder (vor allem von der Autobahn) gibt es beim ADFC zu sehen.