The Veronica Mars Movie

Und da sag noch mal einer Facebook ist zu nichts nütze. Da hab ich mich heute Morgen mal wieder eingeklickt und entdeckte mal richtige Neuigkeiten. :)

Wer mich kennt, weiß, dass ich ein hoffnungsloser Serienjunkie bin und auch gern mal Neues ansehe. Vor gut zwei Jahren habe ich im ComeBack für wirklich kleines Geld zwei Staffeln der Serie "Veronica Mars" erstanden. Und musste leider schnell feststellen, dass sie schon nach der dritten Staffel abgesetzt wurde. Echt schade, denn mir hat's wirklich gut gefallen.

Nun gibt für Fans der Serie, und die gibt es scheinbar massenhaft, nach sechs Jahren endlich wieder echte Neuigkeiten: Es soll einen Film geben! Das Ganze wird finanziert über ein Kickstarter-Projekt und hier sieht man mal Crowdfunding at it's best: Das Projekt wurde innerhalb eines Tages komplett finanziert - zwei Millionen Dollar! - und es hört nicht auf. Man kann auf der Seite den Zahlen quasi beim wachsen zusehen, ein paar Statistiken gibt's bei kicktraq. Für die Unterstützung gibt es klassische Film-Fanartikel: Drehbuch, DVD, T-Shirt, Filmplakat..

Das Projekt läuft noch gut einen Monat und ich bin gespannt, was noch an Updates reinkommt. Ich hoffe sehr, dass die "Belohnungen" auch international und nicht nur US-weit verschickt werden. Dann bin ich definitiv auch mit ein paar Dollar mehr dabei. Anfang 2014 soll der Film schon fertig sein. Yay! :)

backing

@JUG_DA: JavaFX, wie Phönix aus der Asche.

Ich möchte, wenn auch verspätet, noch meinen Bericht über das letzt Java User Group-Treffen in Darmstadt nachreichen.

Diesmal ging es um JavaFX und vorgestellt wurde das Ganze von Gerrit Grunwald. Ich bin da, wie meistens, ganz unbedarft reingegangen. JavaFX hat mir nicht wirklich viel gesagt. Der kurze Überblick im Ankündigungspost hat mich aber Neugierig gemacht: ein Nachfolger von Swing? Gerne!

Am Anfang ging es um die Geschichte von JavaFX, der Weg von F3 zu JavaFX-Script und nun rüber zum reinen Java. Das ist zwar ganz interessant, hätte für mich aber auch weniger ausschweifend abgehandelt werden können.

Dann ging es los mit dem interessanten Teil. Das Kernstück: der Scene Graph. Um den dreht sich so eine JavaFX-Anwendung, um nicht zu sagen: Er ist die Anwendung. Jede Komponente ist ein Knoten bzw. Blatt. Was ich hier mitgenommen habe: "It's alive!" (Sagt zumindest meine Kritzelei am Rand.) Die Darstellung von Änderungen muss nicht manuell getriggert werden, sondern wird automatisch ausgeführt. (Irgendwas mit 60 frames/second? Ich weiß es nicht mehr genau.) Was sehr cool ist bei der Darstellung: Das ganze passiert mit (JavaFX'schem) CSS. Wie was aussieht ist also im Code ziemlich egal und wird über ein Standard- oder Customized-CSS geregelt. Für's Individualisieren gibt es sogar ein nettes Tool, damit man gar nicht erst in die Untiefen des CSS' absteigen muss. Es nennt sich Caspian Styler.

Am Ende des Vortrags gab es dann auch endlich ein bisschen was zu sehen: verschiedene Demos, von einer Mini-Klaviatur, die bespielbar ist, bis hin zur Darstellung von Teilchenbewegungen(?). An sich scheint JavaFX schon bombastisch zu sein und gegenüber Swing eine echte Weiterentwicklung. Wirklich nutzbar wird es aber wohl erst mit der neuen Java-Version, da zur Zeit noch einige grundlegende Features, wie bspw. Dialoge, fehlen.

Was ich gerne noch gesehen hätte, wäre das Aufbauen einer Oberfläche. Denn meine letzte Swing-Anwendung ist noch nicht so lange her und das hat wirklich mal so gar keinen Spaß gemacht, da was Ordentliches zusammen zu basteln. Da gibt es wohl auch ein Tool, das dann am Ende ein XML (oder so?) ausspuckt. Hab ich leider auch wieder vergessen.

Da ich in der letzten Woche gekränkelt habe, bin ich auch dieses Mal nicht mit in den Hotzenplotz gegangen. Dafür haben mich auf dem Heimweg aber zwei ehemalige Kollegen aus Frankfurt begleitet und so haben wir uns noch unterhalten. Auch schön. :)

eclipse mag

Bilder habe ich wieder vergessen, also zeige ich euch mein eclipse Magazin und einen tollen Button. Gab's beides kostenlos, sehr cool! Vielen Dank dafür an dieser Stelle! Richtige Fotos und einen weiteren Bericht gibt es bei Jörn, einfach mal rüberklicken.

Neulich an der Supermarktkasse.

Als ich letzte Woche mit meiner Mama telefonierte, erzählte sie mir wen sie ganz plötzlich an der Kasse im Supermarkt traf: "Weißt du noch wer Lukas ist? Aus der Grundschule?" Den hat sie zwar nicht getroffen, aber seine Mutter.

Ja, sicher erinnere ich mich. (Aus Gründen.) Jedenfalls hat meine Mama also die Mutter von Lukas getroffen. Und dann haben sie im Supermarkt gestanden und geschwätzt. Bilder gezeigt, Oh, wie schön. Und: die Kinder sind ja so groß geworden.

Lukas hat nicht mehr so viel Kontakt zu den Leuten von früher. Und wir könnten uns ja mal treffen, wenn ich wieder in Berlin bin. Ob Lukas davon weiß, dass seine Mutter für ihn Treffen arrangiert. Sehr merkwürdig.

Wie meine Generation so ist, habe ich erstmal Facebook befragt. Ja, einen Lukas gibt es, aus Berlin ist er auch. Könnte er sein. Aber, ist ja immerhin auch schon, ja was... dreizehn Jahre her seit wir aus der Grundschule raus sind.

"Hey Lukas, erinnerst du dich noch an mich? Unsere Mütter haben sich letztens im Supermarkt getroffen."

Oder was? Pfft. Ich weiß ja auch nicht. Mama, ey.

@jugffm: Locks are bad...

Weil's letzte Woche so schön war, habe ich mich entschlossen diese Woche zur JUG nach Frankfurt zu fahren. Es ging um Locks und das die eher schlecht sind: "Locks are bad..." hat Martin Kühnert vorgestellt.

Bei den ersten Folien habe ich mich direkt in die Betriebssysteme-Vorlesung vom dritten Semester zurückversetzt gefühlt. Ganz unbekannt ist die Thematik von (Dead)Locks, Race Conditions etc. ja für kaum einen Entwickler.

Zentrales Thema des Vortrags war das Actors-Prinzip, illustriert mit einem Beispiel in Scala. Worum es im Grunde ging - ich hoffe, ich bekomme das noch korrekt zusammen - : Werte und Objekte werden nicht verändert, sie sind immutable. Vielmehr werden (aus bestehenden Objekten) neue erzeugt. Die Kommunikation erfolgt über Nachrichten, die in der Mailbox eines Actors landen, von ihm bearbeitet und weitergeschickt werden. So wird direktes Aufrufen und damit das Blockieren vermieden. Der Actor kümmert sich drum, wenn er Zeit hat. Organisiert werden die Actors durch einen übergeordneten Sheduler.

Das Prinzip von Aktoren und Message-Passing ist wohl tatsächlich ziemlich alt, wurde ursprünglich von Erlang implementiert und nun mit Scala (und anderen auf der JVM aufbauenden Sprachen) nur wieder aufgenommen.

Und da liegt der Knackpunkt (für mich): Soweit ich es nun verstanden habe, kann man Aktoren in reinen Java-Anwendungen nicht verwenden, da es sie dort einfach nicht gibt(?). Google spuckt zu dem Thema einen kurzen heise Developer-Artikel aus: µJavaActors.

Update:

Auch die kurze, an den Vortrag anschließende Diskussion hat nicht alle Zweifel ausgeräumt, dass Aktoren die üblichen Lock-Probleme lösen. Kernfrage dabei war: Was passiert, wenn ein Actor auf das Ergebnis eines anderen Actors warten muss.

Es ist definitiv ein viel beschäftigendes Thema. Und für den Feierabend keine leichte Kost. Trotzdem ist es meinem Gefühl nach nicht verkehrt, auch solche Themen anzusprechen und vorzustellen. Letztendlich geht es ja darum, sich mit dem eigenen Handwerk zu beschäftigen und vielleicht sogar was Neues zu lernen. ;)

Referenz im Studium war übrigens Tanenbaums "Moderne Betriebssysteme" (Kapitel 6: Deadlocks) dazu. Und Scala finde ich nach den gezeigten Beispielen etwas merkwürdig.

Eine Randnotiz zum User Group-Treffen: Ich war nicht nur die einzige Frau sondern auch (mal wieder) Küken in der Runde. Schade eigentlich.

Quadradetest.

Seit einer Weile begleGranny Squareitet mich nun die Idee einer Häkel-Decke aus Granny Squares. Heute habe ich das mal ausprobiert und herausgekommen ist ein hellgrünes Fast-Quadrat, welches mir doch ganz gut gefällt. Nun habe ich ein bisschen gemalt und gerechnet. Ich hoffe, dass mit der Wolle alles klappt, denn für meine Idee brauche ich sehr viiiiiele Knäule in schwarz, rot und weiß. Vielleicht kann ich dann schon bald etwas mehr zeigen. ;)

@JUG_DA: Yes we Kanban!

Gestern Abend war ich dann doch einmal bei einem User Group-Treffen, bei der Java User Group Darmstadt um genauer zu sein. Das Thema zur ersten Veranstaltung 2013 (und unter einem neuen Organisationsteam) war: Yes we Kanban!

In seinem Vortrag hat Christian Dähn Kanban oder vielmehr das Kozept hinter Kanban vorgestellt.
Irgendwann in meinem Studium wurde das Thema, wie so viele andere, sicherlich auch mal angekratzt, aber wir hatten damals ja das Vergnügen einer Projektwoche zum Thema Scrum. Aber das ist eine andere Geschichte. ;)
Der Kanban-Vortrag gestern Abend hat mir jedenfalls ganz gut gefallen. Rein objektiv betrachtet waren die Folien super: ein Bild, eine Überschrift und viel Gesagtes. Die gibt es hier übrigens noch mal zum Angucken. Aber auch die Tonspur war interessant und sehr informativ.
Was habe ich also mitgenommen? Kanban ist unterm Strich eine Methode für eine evolutionäre Verbesserung des Gesamten. Ein großes Thema ist die Limitierung von Aufgaben und dadurch die Gestaltung des Workflows. Kanban verändert nicht auf einmal die gesamte Struktur, sondern arbeitet mit dem, was vorhanden ist. Bestehnde Rollen werden respektiert und beibehalten. Zusätzliche Policies können die Grundsätze der Arbeit beschreiben. Wichtig ist, glaube ich, dass man eine gute Idee von der Arbeitsweise hat, die man anstreben will und das dann Schritt für Schritt festschreibt, ausprobiert und umsetzt.
Das Problem, was ich sehe, ist: Kanban funktioniert nur in einheitlichen Systemen mit klaren Teams, Aufgaben und Projekten. Wenn "jeder irgendwie alles" macht, wird's schon schwierig. Und als Dienstleister kann man es sich unter Umständen nicht leisten, eine Aufgabe abzulehnen, weil das Limit erreicht ist. Trotzdem kann man meiner Meinung nach auch nur Teile bzw. Ideen aus Kanban mitnehmen, wie bspw. ganz klassisch die Aufgabenvisualisierung. Denn unterm Strich ist das große Ziel ja, sich zu verbessern. :)
Stattgefunden hat das Ganze in einem kleineren Hörsaal der TU Darmstadt. Für Vorträge ist das natürlich ideal, zum Networking eher nicht so. Dafür ging es anschließend in den Hotzenplotz. Da habe ich mich aber ausgeklinkt, war auch so ok.

NO TITLE

kindle

Letztes Jahr im Dezember habe ich mich doch relativ spontan dazu entschieden einen eBook-Reader zu kaufen. Nachdem ich über die Studienzeit immer weniger und im letzten Jahr quasi gar nichts mehr gelesen hatte, musste sich das wieder ändern. Den Anfang hat die Harry Potter-Reihe gemacht, die ich über Weihnachten und den Jahreswechsel gelesen habe.

'When in doubt, go to the library.' ~ Harry Potter and the Chamber of Secrets, J.K.Rowling
Ziemlich schnell habe ich die Harry Potter-Bücher geradezu verschlungen. Danach gab es die Percy Jackson and the Olympians-Reihe, welche mir auch ganz gut gefallen hat. Letztes Wochenende habe ich mich dann für die "Wolves of Mercy Falls"-Trilogie von Maggie Stiefvater entschieden. Und davon war ich wirklich beeindruckt. Nicht unbedingt wegen des Plots, aber wegen der Sprache. Die Art, wie Maggie Stiefvater schreibt und sich ausdrückt hat mich an mehreren Stellen überrascht. Oft passt es einfach gut in die Situation, ist nicht klischeehaft und entsprechend unkonventionell. Das hat mir vor allem beim letzten Buch an vielen Stellen gut gefallen.
"Cole's religion is debunking the impossible. He doesn't believe in impossible. He doesn't believe in no. Cole's religion is waiting for someone to tell him it can't be done so he can do it. Anything. Doesn't matter what that something is, so long as it can't be done." ~ Forever, Maggie Stiefvater
Nun sitze ich mal wieder in einem Post-Buch-Loch und suche nach neuem. Die "Game of Thrones" würde ich ja gern lesen, obwohl ich noch nicht geblickt habe, welche Bücher das nun sind. Ist es die "Song of Ice and Fire"-Reihe? Dann habe ich noch UR von Stephen King, aber das wird mich ja nicht länger als einen Abend beschäftigen. Man empfahl mir vor Kurzem auch via Twitter etwas, doch das habe ich wieder vergessen. Also frage ich noch mal hier, habt ihr Empfehlungen für mich? :)

Für Zeitungen.

Vor einer Weile schon habe ich diese Anleitung für eine Zeitungsablage gefunden. Seit Weihnachten kann ich nun, dank meiner Eltern, auch einen Werkzeugkasten und Akkuschrauber zu meinem Haushalt zählen. Und so war klar: Jetzt wird gebaut! :)

Vor zwei Wochen ging es dann also in den Baumarkt: Kanthölzer, Schrauben und HiFi-Kabel kaufen. Auf Farbe habe ich verzichtet, denn in Natur finde ich es schöner. Ganz ohne Papa ging es dann aber doch nicht: als er vor zwei Wochen da war, hat er mir eines der Kanthölzer zersägt. Und am letzten Freitag hatte ich dann Zeit und Muße und habe mich ans Werk gemacht. Bohren, schrauben, spannen. Fertig, und so schaut's nun aus:

zeitungsständer

So schmecken Märchen...

mokka

Mit meinen Eltern waren wir heute mal wieder in der Mokkaria. So gemütlich und schön wie immer. :)

Zum Mokka gab's noch leckeres Baklava. Der Besuch dort ist immer wieder ein kleines Highlight und war ein schöner Zwischenstopp in einem recht beschäftigtem Tag.

Echt.

Kronleuchter Batschkapp

Das war ein tolles Konzert: Heute Abend sind Glasperlenspiel endlich mal wieder in Frankfurt aufgetreten. :) Mit dabei waren wie auch beim letzten Mal fast alle derzeit veröffentlichten Lieder und zusätzlich auch ein paar vom neuen Album, auf das ich nun schon sehr gespannt bin. ;) Die Stimmung in der Batschkapp war ganz gut, obwohl es wirklich voll war und zum Ende hin leider etwas unruhig wurde. Mir jedenfalls hat es jedenfalls (trotzdem) sehr gut gefallen! :)