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@JUG_DA: JavaFX, wie Phönix aus der Asche.

Ich möchte, wenn auch verspätet, noch meinen Bericht über das letzt Java User Group-Treffen in Darmstadt nachreichen.

Diesmal ging es um JavaFX und vorgestellt wurde das Ganze von Gerrit Grunwald. Ich bin da, wie meistens, ganz unbedarft reingegangen. JavaFX hat mir nicht wirklich viel gesagt. Der kurze Überblick im Ankündigungspost hat mich aber Neugierig gemacht: ein Nachfolger von Swing? Gerne!

Am Anfang ging es um die Geschichte von JavaFX, der Weg von F3 zu JavaFX-Script und nun rüber zum reinen Java. Das ist zwar ganz interessant, hätte für mich aber auch weniger ausschweifend abgehandelt werden können.

Dann ging es los mit dem interessanten Teil. Das Kernstück: der Scene Graph. Um den dreht sich so eine JavaFX-Anwendung, um nicht zu sagen: Er ist die Anwendung. Jede Komponente ist ein Knoten bzw. Blatt. Was ich hier mitgenommen habe: „It’s alive!“ (Sagt zumindest meine Kritzelei am Rand.) Die Darstellung von Änderungen muss nicht manuell getriggert werden, sondern wird automatisch ausgeführt. (Irgendwas mit 60 frames/second? Ich weiß es nicht mehr genau.) Was sehr cool ist bei der Darstellung: Das ganze passiert mit (JavaFX’schem) CSS. Wie was aussieht ist also im Code ziemlich egal und wird über ein Standard- oder Customized-CSS geregelt. Für’s Individualisieren gibt es sogar ein nettes Tool, damit man gar nicht erst in die Untiefen des CSS‘ absteigen muss. Es nennt sich Caspian Styler.

Am Ende des Vortrags gab es dann auch endlich ein bisschen was zu sehen: verschiedene Demos, von einer Mini-Klaviatur, die bespielbar ist, bis hin zur Darstellung von Teilchenbewegungen(?). An sich scheint JavaFX schon bombastisch zu sein und gegenüber Swing eine echte Weiterentwicklung. Wirklich nutzbar wird es aber wohl erst mit der neuen Java-Version, da zur Zeit noch einige grundlegende Features, wie bspw. Dialoge, fehlen.

Was ich gerne noch gesehen hätte, wäre das Aufbauen einer Oberfläche. Denn meine letzte Swing-Anwendung ist noch nicht so lange her und das hat wirklich mal so gar keinen Spaß gemacht, da was Ordentliches zusammen zu basteln. Da gibt es wohl auch ein Tool, das dann am Ende ein XML (oder so?) ausspuckt. Hab ich leider auch wieder vergessen.

Da ich in der letzten Woche gekränkelt habe, bin ich auch dieses Mal nicht mit in den Hotzenplotz gegangen. Dafür haben mich auf dem Heimweg aber zwei ehemalige Kollegen aus Frankfurt begleitet und so haben wir uns noch unterhalten. Auch schön. 🙂

eclipse mag

Bilder habe ich wieder vergessen, also zeige ich euch mein eclipse Magazin und einen tollen Button. Gab’s beides kostenlos, sehr cool! Vielen Dank dafür an dieser Stelle! Richtige Fotos und einen weiteren Bericht gibt es bei Jörn, einfach mal rüberklicken.