Frühstücks Klub Wiesbaden

Vor Kurzem hatte ich die Gelegenheit eine kleine, aber feine Webseite zu bauen.

Der Frühstücks Klub Wiesbaden ist ein veganer Brunch, der jetzt wieder regelmäßig im 60/40 in Wiesbaden stattfinden wird.

Zufällig kenne ich eine der Organisatorinnen und noch zufälliger sind wir ins Gespräch darüber gekommen, dass sie gern nicht nur auf Facebook sondern auch in den großen Weiten des Webs mit einer eigenen Seite zu finden sein sollen.

Und so kam es, dass der Frühstücks Klub Wiesbaden jetzt online ist - frühstücksklub-wiesbaden.de. Schaut doch mal vorbei: virtuell und am 14. August auch persönlich! Ich freu mich schon drauf. :)

Frühstücksklub Wiesbaden

Harry Potter und der Goldene Sticktwist

rahmen

Neben einigen anderen Handarbeiten sticke ich auch gern. Kreuzstich. Das habe ich vor zehn Jahren von der Mutter meines ersten Freundes gelernt. Seitdem habe ich über die Jahre immer mal wieder ein paar Kleinigkeiten gestickt. Meistens Geschenke zu Geburtstagen, wie z.B. den Zombie oder letztes Jahr Emmet.

Dann habe ich vor einer Weile die Mini People von Cloudsfactory entdeckt und darunter auch die Harry Potter-Figuren. Das "Harry Potter Giant Cross Stitch Pattern" hat mich sehr fasziniert, aber es ist eben auch das: gigantisch. Nun ist es also mein Stick-Projekt für (mindestens) dieses Jahr.

Anfang Januar habe ich mir sowohl die Anleitung geklickt, als auch alle Materialien bei stickteufelchen.de bestellt. Die Auswahl ist dort groß, sowohl was Stoffe als auch Garne angeht. Der Versand ging schnell und schon hatte ich bald gut vier Dutzend verschiedene Sticktwiste und 110x55cm Aida-Stoff daheim.

stickrahmenUnd dann konnte es losgehen. Angefangen habe ich das ganze noch mit meinem vergleichsweise kleinen, runden Stickrahmen. Doch bald habe ich auf verschiedenen Instagram-Bildern die quadratischen Stickrahmen entdeckt. Q-snap nennt sich das und so eines habe ich dann zum Geburtstag geschenkt bekommen. Der Unterschied von 15cm Durchmesser auf ein 21cm-Quadrat ist schon beachtlich. Der wie ich finde größte Vorteil neben der Größe ist aber, dass man den Stoff auf dem Rahmen durch die Clips noch mal nachspannen kann. Finde ich gut.

Auf den meisten Bildern war der Qsnap eigentlich gar nicht zu sehen. Der wurde nämlich in einen Huggie oder Grime Guard verpackt. Nach dieser Anleitung habe ich mir sowas dann selbst genäht. Der Huggie schützt nicht nur den Stoffrand, der über den Rahmen gespannt ist, sondern auf der Rückseite kann man den überschüssigen Stoff gut einfalten, so dass er nicht im Weg ist. Superpraktisch.

huggie

So macht das Ganze ziemlich viel Spaß und ein bisschen Fortschritt kann man auch schon sehen. Ich mag es wie die einzelnen Elemente entstehen und bin schon sehr gespannt auf das Endergebnis. Bis dahin dauert es allerdings noch eine ganze Weile, denke ich. Und in der Zwischenzeit kann ich auch noch mal Magnete suchen, um mir einen kleinen Needle Minder zu basteln. Dann bin ich ganz gut ausgestattet. ;)

Warten.

Ich warte zur Zeit. Ziemlich viel. Ich warte auf Antworten, auf den Bus, auf die Bahn, darauf, dass der Regen aufhört, vielleicht auf einen Anruf oder doch eher eine Mail. Ich warte darauf, dass die Tinte trocknet, dass der Paketbote kommt und dass ich die richtigen Worte finde.

Heute Nachmittag hat es geregnet. Und plötzlich kam die Sonne raus, mitten in diesem sintflutartigen Regen. Und es gab einen der schönsten und rundesten Regenbogen. Und dann stand ich am Fenster, habe den Regenbogen angeguckt und kurzzeitig nicht ans Warten gedacht.

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Ich nenne es Freiheit.

kleinAls ich heute Morgen aus dem Fenster sah, dachte ich mir, dass das Wetter viel zu schön ist, um den Crosser an der Wand hängen zu lassen.

Also habe ich mir auf GPSies eine Route zusammen geklickt und nach einem kleinen Frühstück ging es dann auch schon los: In die Radklamotten, bei über 15°C auf dem Thermometer sind die Handschuhe aber in der Tasche geblieben.

Mein Start führt mich wie immer durch die Fasanerie und wie beim letzten Mal auch zum Kalkofen, daran vorbei und weiter in Richtung Koberstadt. Von dort ist mir bei meiner letzten Tour eine Radlerin entgegen gekommen und ich dachte, das schaue ich mir auch mal an.

Es ist wunderschön so durch den Wald zu radeln. Das Laub, das unter den Rädern raschelt, ist wie Musik in meinen Ohren. Neben der Musik die ich sowieso höre. Beim letzten Mal habe ich es ausprobiert mit meinen Sportkopfhörern zu fahren. Eigentlich nur, um die Navigation von komoot direkt im Ohr zu haben und nicht ständig anhalten und nach dem richtigen Weg gucken zu müssen, aber mit ein bisschen Hintergrundmusik finde ich die ganze Sache noch etwas schöner.

Die Sonne scheint und je weiter ich von Darmstadt wegfahre, umso weniger Sonntagsradler und -spaziergänger sind unterwegs. Es ist so schön! Die schnellen Abfahrten genauso wie die etwas langsameren Auffahrten. Von Bergen kann man hier im Flachland ja nicht sprechen. ;)

Die Farben sind toll und durch die Radbrille von Niko, die ich probehalber mitnehmen durfte, ist es noch ein bisschen goldener als sowieso schon. Heute habe ich nicht viele Fotopausen gemacht, zu sehr habe ich die Bewegung und vorbeifliegende Landschaft genossen. :)

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Der letzte Kilometer über's Oberfeld geht ganz entspannt. Bei den vielen Läufern und Spaziergängern ist schneller auch nicht möglich. Zwar merke ich die Tour in den Beinen – und weiß endlich was Radler mit diesem Ausdruck meinen – aber ich genieße auch jeden der letzten Meter vor dem Ziel.

Es war eine schöne Runde. 35km habe ich am Ende auf der Uhr und damit die ersten 100km mit dem Kleinen voll gemacht. Ich glaube, ich habe hier etwas entdeckt mit diesem Rad im Herbstwald. Es ist ein Gefühl der Freiheit, meine neue Freiheit. ♥

Hello November!

giantEin bisschen zwiegespalten ist man ja schon: anhalten und ein Foto von der tollen Landschaft machen oder lieber einfach fahren und weiter den Wind um die Ohren haben. :)

Heute habe ich dann doch an der ein oder anderen Stelle gehalten. So schön ist der Herbst und ich habe mal wieder ein paar neue Ecken in der Umgebung entdeckt. Zuerst ging es am Backhausteich vorbei zum Alten Forsthaus Kalkofen, dann weiter in Richtung Messel. Vorher bin ich aber zur Grube Prinz von Hessen abgebogen, in die Stadt will ich ja nicht. ;)

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Blätterraschelnder Weise ging es dann weiter, mein nächster Orientierungspunkt war das Naturfreundehaus Moret. Auf dem Weg dorthin bin ich am Steinbruch Mainzer Berg vorbei gefahren, auf den ich leider nur einen kurzen, aber doch recht beeindruckenden, Blick erhaschen konnte. Der Heimweg von dort aus war teilweise etwas sehr holprig, aber am Ende bin ich doch noch ganz gut angekommen.

Für heute war das genug, aber die nächste Tour wird sicherlich nicht lange auf sich warten lassen. :)

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Kette rechts!

Giant TCXEin Giant TCX ist es nun geworden: mein Cyclocrossrad. :)

Seit gestern darf ich es mein Eigen nennen und heute haben wir dann eine erste kleine Runde zur Fischerhütte gedreht. Die hat heute zwar Ruhetag, aber wir waren ja auch zum Radeln unterwegs. ;)

Das hat wirklich viel Spaß gemacht! :) Mein kleiner Crosser fährt sich, wie ich finde, sehr gut. Auch wenn es von der Haltung her noch recht ungewohnt ist, bin ich doch schon ganz gut klar gekommen. Dazu muss ich wohl sagen, dass ich mir zwar gestern auch schon Radschuhe geholt habe, allerdings auf der Wendepedale noch ohne Klickies fahre - da ich nicht direkt im Matsch landen wollte. :D

Viel Radklamotte gab es weiter gar nicht außer einer Jacke, die ich auch jeden Tag auf dem Arbeitsweg tragen kann. Demnächst werde ich mich noch mal nach einer langen Radhose umsehen, denn etwas kühl wird es auch hier in der Gegend langsam.

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Das gute Stück habe ich übrigens von den 4riders, wo auch Niko bereits sein Rennrad gekauft hat. Die Beratung war wie immer sehr nett und kompetent. :)

Energizer Nightrun in Wiesbaden 2015

Am Freitag sind wir mal anders gelaufen: Und zwar nicht nur örtlich, sondern auch zeitlich. ;)

Wir hatten uns nämlich zum Energizer Nightrun in Wiesbaden angemeldet, der im Rahmen der Ironman 70.3 European Championship organisiert wurde.

Das Ganze fand, wie der Name vermuten lässt, abends statt. So sind wir also nach der Arbeit gemütlich nach Wiesbaden gefahren und haben erstmal unsere Startunterlagen abgeholt. Dazu gab es ein weiteres Laufshirt für die stetig wachsende Sammlung, eine Stirnlampe, die man während des Laufes tragen musste, und LED-Leuchtschnürsenkel. :)

Als nächstes stand aber erstmal Abendessen auf dem Plan. Dafür haben wir uns das MoschMosch ausgesucht und das war, wie ich finde, eine sehr gute Wahl. Die hausgemachte Rhabarber-Ingwer-Limo war bei den heißen Temperaturen sehr erfrischend und ich habe zum ersten Mal Edamame probiert. Yum! :) Für den veganen Raw 42-Nachtisch mit Mangosorbet war dann leider kein Platz mehr, denn die große Portion gebratene Nudeln mit Gemüse hat mich ausreichend gesättigt.

So gestärkt haben wir uns wieder zum Kurhaus begeben. Die Zeit zum Start um 21:30 Uhr verging dann in dem Trubel, der überall herrschte, doch recht schnell. Und in der Dämmerung ging es dann los...

EnergizerNightrun

... über 1000 Läufer sind mit hell-leuchtenden Stirnlampen ausgestattet auf einer ganz netten Strecke durch den Kurpark Wiesbaden gelaufen. Am Anfang stand ein Trommler-Duo und im Park selbst waren ein paar Leuchtkunstwerke aufgebaut worden. Die fünf Kilometer haben sich auf zwei solcher Runden erstreckt und am Ende ging es auf die Ironman-Zielgerade, die ich nach rund 34 Minuten erreicht habe. :)

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Im Ziel gab es dann ein kühles Radler. Achja, und ein After-Run-Wefie musste natürlich auch sein. ;)

Darmstädter Frauenlauf 2015

Vor einer Weile schon bin ich gemeinsam mit Sophie beim Darmstädter Frauenlauf gestartet. Eher spontan hatte ich sie ein paar Tage vorher dazu überreden können. Denn ihre neuen Laufschuhe wurden ja nicht umsonst angeschafft. ;)2015_06_30-frauenlauf

Also haben wir uns an einem schönen Sonntagvormittag im Mai im Herrengarten getroffen, zum Frauenlauf nachgemeldet und auf der Wiese auf unseren Start gewartet.

Nach dem Griesheimer Straßenlauf und Wings for Life World Run war das nun mein dritter "offizieller" Lauf.

Kurz vor dem Start habe ich noch eine andere Läuferin mit dem "Laufen gegen Leiden"-Trikot getroffen, das ich selbst bei diesem Lauf zum ersten Mal trug. :)

2015_06_30-frauenlauf_streckeUnd irgendwann ging es dann los - mit Countdown statt Startschuss. Dieses Mal "nur" über fünf Kilometer, aber dafür waren wir ganz schön flott unterwegs. Vier Runden sind wir im Herrengarten gelaufen und sind nach knapp 30 Minuten ins Ziel eingelaufen. Offizielle Zeit: 29:57,2 min. Yayi! :D

Das war auf jeden Fall eine schöne Sache und hat Spaß gemacht. :) Das Laufshirt vom Frauenlauf finde ich auch ganz schnieke und reiht sich nun in meine scheinbar immer größer werdende Sammlung von Laufshirts ein. :D

Mit der Nachmeldung beim Frauenlauf hatten wir uns übrigens als Kombi-Paket auch beim Stadtlauf angemeldet. Der war letzte Woche, aber davon berichte ich bestimmt auch noch mal. ;)

Danke, Paris.

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Seit gestern Abend sind wir aus Paris zurück. Und wie nach fast jedem Urlaub kam auch diesmal der Zeitpunkt. Wenn man realisiert, dass der Urlaub wirklich vorbei ist. Dass man nun wieder zurück ist. Zurück in der Wohnung, zurück im Alltag, zurück in der Realität.

Egal ob wir nun aus Dublin, Barcelona, Wien, Maastricht oder Paris zurück kommen. In den paar Tagen, die wir weg waren, habe ich eine fremde Stadt erkundet, eine fremde Sprache gehört und versucht zu sprechen, eine fremde Kultur erlebt.

Und jeder Urlaub hat diesen Effekt auf mich. Ich nenne ihn den Blues. Etwas traurig bin ich, dass die schöne Zeit vorbei ist. Dass es nun zurück geht in das alt Bekannte. Aber irgendwie bin ich auch froh wieder da zu sein.

Irgendwie fühle ich mich geerdet. Wieder viel bewusster in mir selbst und in meinem Leben. Ich mag das. Ich brauche das.

Eiffelturm

Pythons in Pixeln

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Letztes Jahr habe ich Niko einen Jack Skeleton-Untersetzer aus Bügelperlen für die Arbeit geschenkt. Inzwischen hat er dort nun auch eine Teekanne und sich dafür einen weiteren Untersetzer gewünscht.

2015_05_13-pyhton-entwurfNach einigem Überlegen hat er mich gefragt, ob ich das Python-Logo machen könnte. Klar, hab ich gesagt. Und danach erst geschaut, ob es dafür überhaupt schon eine Vorlage gibt. Natürlich nicht. Nun gut, so schwer kann das ja nicht sein. Erstmal habe ich es mit einem Generator für Kreuzstichmotive versucht. Allerdings hat das nicht ganz so gut funktioniert und ich habe schließlich mit Stift und Papier selbst losgelegt. 2015_05_13-python Das Python-Logo ist was das angeht ja doch recht einfach und eigentlich schön symmetrisch mit den beiden Schlangen. Auf dem Bild sieht man nicht nur, dass ich zwei Versuche gebraucht habe, sondern dass auch der zweite noch nicht ganz symmetrisch ist. Das ist mir zwar erst nach dem Legen aufgefallen, aber ließ sich noch ganz einfach korrigieren. :)

Dann wurde das Ding gebügelt und schon war die Sonderanfertigung einsatzbereit. Das sieht dann so aus:

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